Bremerhaven aus Sicht von Zugezogenen – Sechs unkonventionelle Imagefilme

Willy-Brandt-Platz und Havenwelten – Bremerhaven

Eigen- und Fremdwahrnehmung bieten manchmal ein wunderbares Spektrum an Verwunderung. Wo die einen Grau in allen Fassetten wahrnehmen, eröffnet sich für andere eine bunte Vielfalt – die Karte ist halt nie das Gebiet. Besonders Bremerhaven ist geprägt von einer magischen Art Skepsis, was die eigene, positive Sichtweise auf die Heimatstadt angeht. Verständlich, wenn man einerseits die wechselhafte Geschichte der Stadt begreift und ebenso den ständigen Aufbruch lebt, leben muss. Was also finden Neubürger an dieser Stadt, warum zieht es Menschen hierher und gibt es vielleicht doch eine andere Wahrnehmung des Altbekannten, welche wir Ureinwohner schon längst nicht mehr bemerken? Faszinierende Einblicke in diese neue Welt bietet der sechsteilige Dokumentarfilm über Leben, Wohnen und Arbeiten in Bremerhaven von Reinhard Büsching.

Das Projekt „Neubürger und ihre Orte“ zeigt die Sicht auf die Seestadt von insgesamt sechs verschiedenen Menschen, die dort als Neubürger angekommen sind und das authentisch statt auf Hochglanz poliert. Vorausgegangen war ein Ideenwettbewerb des Kreativnetzwerks Impulsflut der BIS, Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung, bei dem engagierte Bremerhavener aus der Kultur-und Kreativwirtschaft aufgerufen waren, Projekte und Konzeptionen einzureichen. Neben Büschings Beiträgen überzeugte auch das Filmprojekts #meinesicht Bremerhaven von der Gruppe „One Three Three” um Niklas Gisbert.





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